Wenn alle nur das eine wollen: die Chance

Mittwoch, 28. Januar 2009

Wenn es um Kleider geht, dann entwickeln wir Frauen zuweilen Begehrlichkeiten, die man(n) sich nicht so genau erklären kann.

Es gibt aber halt einfach Kleider, die lösen in uns etwas aus.


Eins wie keins: Minalli.


Das ging bei uns vom ersten Tag an weg weg weg. Ausverkauft. Auch, nachdem wir das Hauptlager von By Malene Birger in Dänemark geplündert und wieder Kleider in unserem Online-Shop hatten: innerhalb von wenigen Minuten alles weg.


Und auf der ganzen Welt bot sich dasselbe Bild: Alle wollten nur das eine.


JETZT LEUCHTET EIN HOFFNUNGSSCHIMMER AM HORIZONT.


Beim Label By Malene Birger ist man natürlich hocherfreut und überlegt sich nun, ausnahmsweise eine Nachproduktion zu machen.


Allerdings nur auf konkreten Wunsch hin, sprich: es würde nur auf Bestellung produziert.
Falls das Interesse genügend gross ist, wird eventuell eine Nachproduktion durchgeführt.

Dauern würde das Prozedere rund sechs Wochen.


Es ist also noch nicht entschieden, ob es klappt, falls Sie aber unbedingt eines haben wollen, melden Sie sich per Mail bei uns:


CONTACT@STYLEME.CH


Bitte mit Betreff "MINALLI" und der gewünschten Grösse (32-42).


Bis Montagmorgen (2.2.09) um 8 Uhr sammeln wir die Mails.


Wenn genügend Mails mit DEFINITIVER KAUFABSICHT eintreffen, dann haben Sie eine Chance, dass Sie doch noch eins ergattern.


Ich drück die Daumen!


ACHTUNG: Der zum Kleid passende Gürtel "Editha" wird leider nicht re-produziert.

Kategorien: StyleMe News
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Und weg!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Wow. Dieses Kleid hat's in sich. Zugegeben: Minalli von By Malene Birger ist grosse Klasse. Ein Kleid, das im Büro wie auch abends eine gleichermassen tolle Figur abgibt, das gibt's selten. Und zusammen mit dem Gürtel ist man die Styling-Queen jedes Fashion-Events.


Kein Wunder also, war das Kleid in Kürze ausverkauft.


Nachdem wir auch danach noch von verzweifelten Kundinnen bestürmt wurden, ob wir denn das Kleid nicht IRGENDWO noch auftreiben könnten, haben wir natürlich alle Hebel in Bewegung gesetzt.


Fazit: Es gab noch ganz wenige Stück im Hauptlager von By Malene Birger in Dänemark. Die sind gestern bei uns eingetroffen. Und waren nach wenigen Minuten wieder weg.


Unglaublich.


Für alle Kundinnen, die sich eines ergattern konnten: Herzlichen Glückwunsch! Sie besitzen eines der raren Kleider, haben somit etwas sehr Exklusives zu Hause.


Für alle andern: Das nächste Traumkleid kommt bestimmt. Wir hoffen natürlich, dass Sie dann wieder an vorderster Front dabei sind ...

Kategorien: Anna Maier, Trends
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Was ist eigentlich ein Trend?

Freitag, 16. Januar 2009

Trends sind beobachtbar, jedoch nur schwer messbar. Mit Trends verhält es sich wie mit Gefühlen. Liegen diese blank, sind sie nicht aufzuhalten und der Damm bricht.


Ähnlich ist es mit den Trends, hat sich einer erst einmal durchgesetzt, kann man diesen nur schwer aufhalten. Und schon fällt uns eine Vielzahl von modischen Entgleisungen ein, die ich gar nicht erst anfangen will aufzuzählen.


Eigentlich beschreibt der Begriff Trend einen Scheitelpunkt einer modischen Welle. Nimmt man diese Definition genau, heisst es nichts anderes als das 'Ende einer modischen Welle'. Dabei stammt das Wort Trend vom altenglischen "trinde", der Bezeichnung für einen "runden Lumpenball". Dieser Ball ist Vorläufer unseres Fussballs. In der englischen Renaissance galt das Spielen mit diesem Ball, also das vor sich Hertreiben des Balles mit den Füssen, als ein beliebter höfischer Zeitvertreib. Davon leitete sich der Begriff des Treidelns ab, des Vorantreibens von Schiffen.


Nun genug der Nautik. Was uns dieser kleine linguistische Ausflug zeigt, ist die genaue Bedeutung des Begriffes Trend. Erst im 20. Jahrhundert tauchte dieser in der Soziologie auf und wurde aus dieser Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts von der Mode entlehnt. Diese Übernahme eines soziologischen Begriffs in die Mode zeigt uns, dass ein Trend ursprünglich die Verwebung zwischen einem gesellschaftlichen und einem modischen Aspekt beschreibt.


Von der Idee, es gäbe lediglich einen Trend, mussten wir uns bereits vor längerer Zeit verabschieden. Die komplexe Gesellschaft, unterschiedliche Strömungen und Entwicklungen beeinflussen auch weiterhin die Mode. So wird die Mode in unsicheren Zeiten konservativer, zugeknöpfter und weniger experimentierfreudig. Und verspricht damit Sicherheit und Gewohntes.


Trotz dieser Vielzahl an Strömungen können wir diese getrost Trend nennen. Gerade das ist das Faszinierende an der Mode und zeigt, dass es bei Mode um Lust geht. Denn wie könnten sonst im nächsten Sommer so gegensätzliche Trends wie "Bohemien" und "Clean Luxury", nebeneinander existieren.


Wir, die Konsumenten, treiben mit unserer Sehnsucht nach einem Look die Trends an und machen Mode erst damit zu einer runden Sache.

Sebastian Fischenich

Sebastian Fischenich

Der Creative Director bei Bel Epok Zürich/Köln sowie Gast-Professor an der Universtität der Künste Berlin wirft wöchentlich einen theoretischen Blick auf die Mode

Blick: Tatort Schreibtisch

Freitag, 16. Januar 2009

„Ins Büro gehe ich gerne gestylt und mit Gipfeli. Das Gebäck ist für mein Team, der Look für spontane Termine. Man weiss ja nie. Homewear trage ich sowieso nur Zuhause, da aber dafür umso lieber. Obwohl ich hier noch gar nicht so lange arbeite, herrscht auf meiner Arbeitsfläche bereits ein kreatives Chaos. Ich liebe zwar Ordnung, bringe es aber selten fertig, diese beim Arbeiten herzustellen. Typisch Jungfrau mit Aszendent Löwe halt. Aber Multi-tasking beherrsche ich perfekt, am liebsten mache ich vier Dinge gleichzeitig. Oft arbeite ich zuhause weiter bis tief in die Nacht hinein. Lieber mag ich es aber, beim Arbeiten Menschen um mich herum zu haben. Darum bin ich froh, dass ich mein Büro mit meinem Bruder teile, mit dessen Frau und mit unserer Assistentin Cinzia. Sie ist eine grosse Hilfe - auch, wenn ein Lieferant aus Italien anruft, da ich leider kein Italienisch spreche. Bei uns ist täglich ein Kommen und Gehen, denn mein Büro befindet sich im Lagerraum. Die Ware wird hierhin geliefert und von hier verschickt. Momentan ists hier noch etwas karg. Es braucht mehr Leben und Farbe. Ich würde zum Beispiel gerne selber gemachte Fotografien auf Karton aufziehen und an die Wände hängen."


1. Gegenstand: Diesen Pfau hat mir die Frau meines Bruders zur Unternehmensgründung geschenkt. In Indien, wo er als heiliges Tier gilt, steht er zudem für Schönheit und Reichtum.


2. Gegenstand: Die zahlreich auf meiner Arbeitsfläche verstreuten Post-it-Zettelchen stehen stellvertretend zu meiner stetigen Absicht, für Ordnung sorgen zu wollen, aber bloss Chaos herstellen zu können.

Kategorien: Presse
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

New York, New York

Dienstag, 13. Januar 2009

Ich bezeichne die Schweizer als äusserst stilsicher, nicht weil die sie sich beim Anziehen besonders viel überlegen, sondern weil er/sie generell nicht wirklich viel riskiert. Das kleine Schwarze. New York ist ein tolles Pflaster, um das pure Gegenteil zu beobachten. Wir lieben Carrie Bradshaw, würden uns jedoch niemals im Leben von ihrer Stylistin Patricia Field einkleiden lassen. Ich habe mir den Film „Der Teufel trägt Prada'' dreimal angesehen - jedes Mal mit der Ausrede, dass ich das letzte Mal nicht richtig aufgepasst habe. Die Wahrheit ist: Das Drehbuch ist mir Wurst, aber die Kleider, Schuhe, Taschen, Gürtel und was auch immer man in New York zu normalen Arbeitsstunden trägt, ist der absolute Wahnsinn!! Wie kann man mit Christian Louboutins (christianlouboutin.com) im Regen aufs Taxi springen und überhaupt den ganzen Tag darauf stehen und dabei SO gut aussehen?!?!.


Eigentlich bin ich jetzt nicht in Zürich, sondern in New York - Central Park. Was ich mit meiner Einleitung klarstellen möchte, ist, dass die Leute in New York in punkto Fashion nicht reicher, gescheiter, schöner etc. sondern grundsätzlich einfach etwas einfallsreicher und mutiger sind. Es ist ein echtes Vergnügen, der Stadt beim Leben zuzusehen.


Eine gute Freundin hier macht mich mit ihren Nieves Lavi-Kleidchen (nieveslavi.com), die sie sich im In-Store Intermix (intermixonline.com) kauft, immer wieder aufs neue etwas neidisch. Sie steht morgens auf, zieht sich so ein buntes Kleidchen über den Kopf und sieht einfach fantastisch aus! Nachdem ihr der Zeitungsverkäufer und die Starbucks-Barista dann auch noch mit einem ''good morning sweety, how are you today?'' den Tag versüsst haben, sieht sie noch besser aus. Mich persönlich kann man morgens nicht mit einem bunten Kleidchen retten. Ich trage lieber einen XL Free City Trainer (freecitysupershop.com) ... Irgendwie cool.


Am meisten gebe ich in New York in den coolen Vintage-Stores down town in Soho aus. Ausserdem verbringe ich da auch die meiste Zeit. Zeit ist Geld! Coole Rock-Shirts mit verwaschenem Aufdruck, Ledertaschen, Fell-Westen und Stiefel. Eine tolle Sache!


Nebst shoppen „up and down town", stundenlangem Laufen, Schlittschuhlaufen im Rockefeller Center und unzähligen Teetassen im Regency Hotel gibt es ja da noch das Nachtleben. Wie soll ich meinen Jetlag denn sonst überstehen? Anfangen tut der Spass meistens in einem Restaurant, wo man vor der Vorspeise schon leicht angetrunken ist, weil man - Reservation hin oder her - einfach generell mal locker eine halbe Stunde an der Bar auf seinen Tisch warten muss.


Zum Beispiel im Mr. Chows downtown oder dem Pastis in Meatpacking District. Naja, nach einem ''late'' dinner geht es dann weiter in die Rose Bar (gramercyparkhotel.com/bars), der Bar des legendären Grammercy Park Hotels, dass der berühmte Künstler Julian Schnabel zu dem gemacht (designed) hat, was es heute ist. Ob mir der Eintritt in diese Bar gelingt oder nicht, hängt immer von der Laune des Türstehers und meinen Nerven ab. Denn auch da ist - Gästeliste hin oder her - ANSTEHEN und WARTEN angesagt.


In dieser Bar saufen sich geborene Rockstars wie Lizzy Jagger, Keith Richards Töchter und It-Girls wie Lindsay Lohan, Mena Suvari und Paris Hilton regelrecht unter den Tisch. Die Tischpolitik ist da nicht so kompliziert wie in Zürich. Da gilt nicht ''wer hat den reicheren Daddy und die dunkelst eingefärbte Kreditkarte'' sondern ''wer genau bist du, dass du dich getraust, uns nach einem Tisch zu fragen?'' oder ''Ach, Mr. Di Caprio, natürlich haben wir noch was frei für sie''. Was mache ich? Ich würde mich eigentlich liebend gerne auf Leo's Schoss setzen aber wie ich gemerkt habe, steht der ''König der Welt'' eher auf Blondinen.


Hier noch ein kleines Beiwort an Models wie mich und andere Mädels aus der Schweiz, die ihr Brot damit verdienen, sich vor der Linse zu räkeln:


Wenn ihr nach New York kommt und es schafft, in die Rose Bar zu kommen und euch jemand nach eurem Beruf fragt, sagt einfach Krankenschwester, Innenarchitektin, Psychologin oder sowas ähnliches, weil mit der Rechtfertigung ''Model'' kommt ihr da nicht weit. Denn die Konkurrenz arbeitet bei Victoria‘s Secret, Swimsuit Illustrated, L'Oreal (weil ich es mir wert bin und so...) und Maybelline New York. Also eigentlich geht das ja nicht mehr unter Konkurrenz. Sie tragen Männerhemden, Hüte, waschen ihre Haare nicht, sind ungeschminkt und schauen immer noch verdammt gut aus!


Gemein ist vor allem, wenn sie sich in ein Schlauch-Kleidchen von Herve Leger (herveleger.com) zwängen (und da auch noch reinpassen), das knapp bis zum Po-Backen-Rand reicht, mit ihren überdimensionalen Stelzen in der Bar rumstolzieren. Traurig, aber wahr...


Naja, das Leben geht weiter, denn die Nacht ist noch jung und das nächste Ziel der New Yorker Nr. 1 Club ''1 OAK''. Da tummelt sich die oberste Liga der New Yorker Entertainment-Szene: Beyonce mit ihrem Gatten Jay-Z im Schlepptau, Usher, P.Diddy, Leo Di Caprio (ich glaube, er läuft mir nach!), Rihanna mit ihrem süssen Chris Brown und die schöne Dekoration mit den Stelzen, den Schlauchkleidchen und fettigen Haaren überall, wo man hinsieht.


Nebst unnötigem ''ChitChat'' und gnadenlosen Flirtattacken des männlichen (betrunkenen) Geschlechtes dreht sich eigentlich alles nur um die Musik. Eine tolle Mischung aus Hip Hop, R'N'B und Rock'n'Roll. Es kommt immer darauf an, welcher Superstar gerade im Laden sitzt... Um dessen Ego etwas zu stärken, spielt der DJ dann immer die eigene Musik des Gastes. Da haben wir ja heute Schwein gehabt. Stellt euch vor, Madonna, Jessica Simpson oder Pink wären da gewesen!


 

Kategorien: Racha Fajjari
Racha Fajjari

Racha Fajjari

Als Model und Networkerin tanzt sie auf internationalem Parkett an vorderster Front mit. Für StyleMe berichtet sie über Fashion und VIP's all over the world.

Romy Dermans Schatztruhe

Samstag, 10. Januar 2009

Die Schmuck Designerin, die in Südafrika geboren ist, kreiert einzigartige one-off-Stücke...


Heute traf ich Romy in ihrem Londoner Studio und sie zeigte mir stolz ihre prächtige Arbeit, die mich entzückte! Nicht nur wegen der Eleganz sondern auch wegen der Diversität ihrer "Schätze"...


Ich verlor mein Herz gleich mehrmals, weil ihre Kollektion nicht nur über coole Bracelets sondern auch über glamouröse Ketten verfügt, die man für jede Gelegenheit tragen kann!


Sie verwendet für ihre Kunstwerke reizende Materialen wie edle viktorianische Kaschierperlen, die sie von „Bustle dresses" sammelt, Mineralien, Edelsteine, Muscheln und etliche andere ergatterte Sonderheiten.


In dem sie angefertigte und natürliche Materialen zusammen kombiniert, führt Romy mit diesen Kontrasten eine aussergewöhnliche Schönheit vor.


Die Kombination von traditionellen und unkonventionellen Arbeitsmethoden, die starken Farben und die Asymmetrie ihrer Arbeit kreiert eine Idiosynkrasie.


Dennoch dominiert ihre intrinsische, natürliche Technik den Ablauf und die Methode ihrer Arbeit.


Ihre Kreationen werden in exklusiven Boutiquen und Galerien verkauft, wie zum Beispiel in Toronto in "The Art Gallery of Ontario", in Barcelona en la galeria de Hipotesi/ Walter Castellazzo Design/ Tygerglyn und in Designers Guild.


Sie hat auch Kunden, die sie persönlich bedient, darunter viele Künstler, Filmregisseure und Schauspieler wie Marie Helvin, Dame Grimshaw und Martha Fiennes etc.


Ich glaube, dass Romys Arbeit von allen so geliebt wird, weil sie ihre Gedanken und Objekte aus der Vergangenheit in der Gegenwart mit Aufmerksamkeit, Stärke, Sänfte und Humor in fantastische Formen verwandelt, die Frauenherzen verzaubern.


www.romyderman.com


 

Kategorien: Maria Dolores
Maria Dolores Dieguez

Maria Dolores Dieguez

Das Berner Model wohnt in London und studiert Kunst.
Für StyleMe berichtet sie regelmässig über die Trends aus der Mode-Metropole.

Das Outfit

Freitag, 09. Januar 2009

Was für ein Kleid, was für Schuhe, was für Schmuck... ? Zahlreiche Anfragen gingen bei uns rein bezüglich meines Outfits von Dienstagabend im TalkTäglich von TeleZüri.


Kleid: Minalli und Gürtel Editha, By Malene Birger
Schuhe: Lackpumps Matisse black, Vic Matié
Schmuck: Ohrhänger Tapio und Ring Unikko, Dyrberg/Kern

Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Anna Maier im TalkTäglich, TeleZüri

Dienstag, 06. Januar 2009

Am Dreikönigstag, 6.1.09, interviewt Hugo Bigi mich zu meiner neuen Tätigkeit als CEO von StyleMe. Immer zur halben Stunde. Wiederholungen: Stündlich ab 18.30 Uhr.

Kategorien: Presse
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Glamour pur bei StyleMe

Montag, 05. Januar 2009

Artikel im Market Magazin, deutschsprachige Sonderausgabe zum Thema Luxus
8. Dezember 2008


Von Youp van Rijn


Der neue Online-Shop www.StyleMe.ch richtet sich mit ihren Produkten exklusiv an Frauen. Die Kollektion enthält Bekleidung, Schuhe, Taschen, Accessoires und Schmuck. StyleMe ist der erste Online-Shop dieser Art in der Schweiz. Anna Maier, die Gründerin und Geschäftsführerin der StyleMe AG, hat während zwei Jahren akribisch recherchiert und für den Aufbau ein Fachteam von vier festangestellten und elf freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Mode, Finanzen, Marketing und Internet zusammengestellt.



Online Business auf Wachstumskurs


Shopping findet immer mehr vor dem Computer anstatt in der Mailänder Via Monte Napoleone oder der Zürcher Bahnhofstrasse statt. Die Umsätze, welche Kundinnen und Kunden in den Online-Shops machen, beweisen es. Gemäss dem Marktforschungsunternehmen Nielsen hat der Online-Markt um 40 Prozent zugelegt. Im Speziellen hat das Wachstum des Fashionmarktes im World Wide Web ein rasantes Tempo eingeschlagen und weist gar das stärkste Wachstum auf. In der Schweiz bildet der Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Accessoires mit 34 Prozent die wachstumsstärkste Kategorie der Online-Shops.


Zudem vertrauen Verbraucher gemäss einer Studie der EU-Verbraucher-Kommission den Online-Shops im Heimatland, obwohl das online Einkaufen aus einem Nachbarland oder aus anderen Kontinenten einfach ist. Gerade einmal 13 Prozent der europäischen Online-Shopper kaufen auch in Shops aus dem benachbarten Ausland ein.



Internationale Must-haves


Offizieller Launch von StyleMe.ch ist Januar 2009. Mit dabei sind grosse, kleine, lokale, internationale und bekannte sowie weniger bekannte Marken. Gemeinsamer Nenner ist das Flair der Produkte: Es sollen Marken sein, die Luxus und Glamour ausstrahlen, was nicht unbedingt nur mit dem Preis, sondern vor allem auch mit der Qualität und der Optik zu tun hat. Dabei sind Produkte wie die hippe Jeans-Linie Heidi Klum by Jordache, die exklusive Hippie-Marke Manoush, die angesagten und wunderschön gearbeiteten Taschen von David & Scotti, elegante Schuhe und Taschen von Vic Matié, filigraner Schmuck vom Schweizer Label Bahina Jewels, glamouröse Tops, Jupes und Hosen von By Malene Birger, heisse Pumps und Sandalen von L'Autre Chose, Tops und T-Shirts für Yoga und Pilates von 81hours und Must-haves von Adidas.



Vor-Première für die Festtage


Der Online-Shop feierte bereits Mitte November mit einem Festtags-Special Vor-Première. Auswählen kann die Kundin aus einem kleinen, feinen Angebot an Abendkleidern, Pumps, Taschen und Unterwäsche für die Jahresend-Anlässe. Zudem können Geschenke wie Duftkerzen von Clinique oder iPhone-Hüllen aus exklusivem Leder vom neuen Label Crocoon bestellt werden.



Klatsch und Tratsch aus der Modewelt


Im „StyleMag" berichten die StyleMe-Macher von ihrer Arbeit und den wichtigsten Trends in den Modestädten. Auf dieser redaktionellen Informations-Plattform kommen auch regelmässig Designer, Models, Scouts und Stylisten aus den Mode-Metropolen der Welt mit Tipps und Hintergrundberichten zu Wort.


 


Kurzinterview mit Anna Maier, Geschäftsführerin StyleMe AG



Weshalb sind Sie ins Modegeschäft eingestiegen und wie haben Sie angefangen?


Ich selber bin eine grosse Anhängerin solcher Mode-Websites, die in den Nachbarländern der Schweiz existieren, und wollte dies nun auch hier anbieten.
Zuerst war ganz viel Recherche-Arbeit angesagt. Zwei Jahre sind vergangen für die Entwicklung der Idee bis hin zum funktionierenden Online-Shop. Nachdem der Marketingplan stand, die Kundin definiert war und die Finanzen organisiert waren, habe ich zusammen mit einem ehemaligen Chef-Einkäufer von Bally, der jahrelange Erfahrung in der Modebranche hat, Gespräche mit verschiedenen Marken gesucht. Die meisten waren sehr angetan von der Idee und waren sofort dabei. Danach waren wir auf internationalen Mode-, Schuh- und Taschen-Messen für den Einkauf. Schlussendlich musste ich auch ein Team zusammenstellen für Administration, Finanzen, Marketing und Kommunikation sowie die Programmierung und das Design des Web-Shops. All diese Arbeit war während zwei Jahren mein Nacht- und Wochenend-Job nebst meinen Moderations-Auftritten im TV, Radio und für Galas.



Werden Sie der aktuellen Konjunktur trotzen?


Das Marktumfeld bietet StyleMe.ch trotz der aktuell schwierigen Wirtschaftslage die Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg. Umfragen von Marktforschern zufolge ist das eBusiness auf Online-Shops mit Mode und Schuhen das am schnellsten wachsende Segment.



Es gibt in der Schweiz bereits viele Online-Shops mit Kleidern. Was ist bei StyleMe anders?


Keiner bietet in der Schweiz in diesem Preissegment alles von Kopf bis Fuss an. Wir sind eine edle Boutique im Internet. Unser Vorteil ist, dass unsere Kundin ab Januar bei 17 renommierten Labels stöbern und alles bequem von Zuhause aus bestellen kann. Dies war im Highclass-Segment bisher nicht möglich.

Kategorien: Presse
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.


FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS