Es kommt eben doch auf die Grösse an!

Dienstag, 25. August 2009

Der Druck ist nicht nur gross bei der Entstehung eines Diamanten, nein auch beim Mann, der seiner Liebsten den richtigen Stein schenken möchte!

Denn, sind wir doch mal ehrlich: „Size matters!" - gerade auch bei einem „Brilli"..!


Kommen wir zurück zum Felsen, ich meine natürlich zum Steinchen.

Ein guter Freund von mir hat mir vor ein paar Jahren mal erzählt, dass er seiner damaligen Freundin (heute sind sie getrennt...komisch...) einen Diamantring schenken wollte. Fair wie er ist, ging er mit ihr zusammen zum Juwelier, damit sie sich das Ringli, das er ihr schenken wollte, anschauen konnte. Leider kann ich mich nicht mehr an die Karat-Zahl erinnern, jedoch sehr wohl an seine - und ihre - Reaktion.


Nachdem sie sich den Stein angeschaut hatte, meinte sie: „He Mann, spinnst du? Der ist so gross wie ein Kieselstein, nachdem man diesen nochmals 37'402'380 mal verkleinert hat!" (Ich glaube, das waren zwar nicht ganz ihre Worte, aber so in etwa stell ich mir die Szene beim Edeljuwelier vor).


Er war ausser sich und konterte: „Hey Chick, es kommt nicht auf die Grösse an, sondern auf die Reinheit, die funkelnde Farbe und den Wahnsinns-Schliff. Aber es scheint, dass du von Tuten keine Ahnung hast ..."


Ich stimmte ihm natürlich absolut zu. „Aber sicher! Du hast recht, lieber Freund. Es kommt nicht auf die Grösse, sondern auf die inneren Werte an!"


Heute frage ich mich, war ich wirklich ehrlich zu ihm? Wollte ich ihm dannzumal nicht an die Schultern fassen, ihn schütteln, und an den Kopf klopfen: „Helloooouuuu McFly? Anybody home?"


Wir Chicks wollen The Big One, The Huge One, The Biggest of the Biggest - the ROCK! Auch wir können unseren Alterungsprozess nicht stoppen, und schon gar nicht an den Händen! Stellt Euch vor, mit 50 oder 60 schrumpflige Hände und ein kleines Nütelinüt am Finger? Nein! Wir wollen unsere Altersflecken mit einem grossen, einem sehr grossen Stein verdecken und ablenken, ablenken von dem wahren Alter.


Doch auch ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Ich sass gestern wieder einmal im Bucherer an der Bahnhofstrasse (einer meiner Lieblingsbeschäftigungen), um meine Ringe rhodinieren zu lassen. (Wow...danach sahen sie aus wie neu, und ich musste meinen Liebsten nicht zwingen, wieder ein paar Neue zu kaufen). Ich kam mit Ulrich Peters, Sales Manager und Diamantengutachter bei Bucherer, ins Gespräch. Sein Statement ist klar und deutlich (quasi brillant):


„Wie Sie so witzig bemerkten: "Size matters!" Of course it does, but quality does also!!!


Der korrekte Brillantschliff (sog. Cut) ist neben Carat und Colour ein entscheidendes Kriterium. Proportionen und Symetrie sind verantwortlich für die Dispersion, d.h. die Lichtbrechung, und genau das lässt einen Brillanten in ewigem Glanz erstrahlen!


Wenn Sie nun bspw. Duty free in einem exotischen Flughafen einen „grossen" Brillanten zu einem sensationell tollen Preis angeboten bekommen, kann es dann sein, dass die Sache einen Haken hat?


In der Regel handelt es sich dann um Steine die auf "Gewicht geschliffen" worden sind. Die Proportionen stimmen überhaupt nicht (z.B. ist der Winkel der Oberteilfacetten viel zu hoch, die Tafel viel zu klein, die Rundiste viel zu breit etc.) Dadurch wird letztlich der Kunde getäuscht (oder sollte ich sagen betrogen?)!


Das alles führt natürlich dazu, dass der Stein eine völlig missratene Lichtbrechung bekommt und das Schönste, nämlich seine Brillanz verloren geht. Oftmals wird so aus einem Stein der eigentlich 0.7ct haben müsste bspw. ein Einkaräter "getrickst".


So kam es vor ca. einem halben Jahr vor, dass ich eine Dame, die nach ihren Ferien stolz ihren neuen "Brillanten" zeigte, um ihn von uns begutachten zu lassen, schwer enttäuschen musste aufgrund der minderwertigen Qualität ihres Steines."



Das sind dann wohl die unangenehmen Seiten eines riskanten "Grössenwahns", liebe Ladies und so bleibt uns auch hier wieder mal die Frage nicht erspart, ob es wirklich nur auf die Grösse an kommt. Ich habe auf alle Fälle etwas gelernt und kann die Frage mit gutem Gewissens mit „Jein" beantworten.

Auch mein Lover ist dank diesem Artikel ein Profi geworden. Denn nun weiss er, dass er - wenn er das nächste Mal von der Stadt nach Hause kommt - mindestens einen 1.5 Carat mit D Colour, IF Clarity und einem Excellent Cut im Schächteli dabei haben muss - und wohl um etwa CHF 72'000.- erleichtert sein wird.


Man(n) gönnt sich ja sonst nichts....


 


 


Und hier noch für alle Interessierten ein kurzes 1x1 der Diamanten:



Die 4C sind die Kriterien zur Bestimmung der Qualität und des Wertes eines Diamanten.


Carat - Gewicht
Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat gemessen. Ein Carat hat 0,2 Gramm. Ein Carat besteht aus 100 Punkten. So entspricht das Gewicht eines Diamanten von 50 Punkten 1/2 oder 0,50 Carat.


Colour - Farbe
Die beste Farbe eines Diamanten ist die völlige Farblosigkeit. Bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weisses Licht den Stein mühelos und tritt in den Regenbogenfarben wieder aus.


Clarity - Reinheit
Die meisten Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und je kleiner diese Einschlüsse sind, umso besser kann das Licht den Stein durchdringen.


Cut - Schliff
Ausschlaggebend ist, wie ein Diamant geschliffen und poliert wurde, da diese Faktoren das Leben eines Steines - die Brillanz und das Feuer - bestimmen. Es muss ein Optimum an Brillanz und Farbzerlegung herrschen.


 


Kategorien: Jessica Mor
Jessica Mor

Jessica Mor

unterstützt mit ihrem Newsletter jesselespool.com alle, die eine Wohnung in und um Zürich suchen oder los werden möchten. Für StyleMe schreibt sie über modische Begehrlichkeiten.

Bahina Jewels' neue Schmuckstücke

Dienstag, 25. August 2009

Die neue Kollektion ist da!


Mit Diamanten, edlen Steinen und 18-Karat-Gold.


Für diese Herbst-/Winterkollektion liessen wir uns von der exotischen Natur, den bunten Märkten, den farbigen Saris und den einmalig schönen Morgenstimmungen Jaipurs inspirieren.


Die in warmen Rot- und Erdtönen gehaltenen Edelsteine unserer Schmuckstücke reflektieren diese unvergesslichen Emotionen und strahlen diese atemberaubenden Momente aus.

Weitere wichtige Elemente sind auch diese Saison wieder die handgemachten Kamees aus venezianischem Glas sowie die erstmals verwendete rote Koralle aus Italien.


In Kombination mit den handgeschliffenen Edelsteinen aus aller Welt in den vielfältigsten Formen und Schliffen, sind viele neue Kostbarkeiten entstanden, die sowohl einzeln, als auch wild gemixt mit anderen Schmuckstücken getragen werden können. Die Trägerin von bahina jewels ist die Erfinderin ihres individuellen Stils.

Die neuen Schmuckstücke mit ihren Blumenmotiven und bunten Edelsteinen sollen Ihnen den Sommer so lange wie möglich verlängern, damit auch jeder noch so graue Herbst- und Wintertag mit Sonne und Lebensfreude durchstrahlt wird.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Tragen unserer Preziosen!


 

Annick Jordi und Noëlle Vieillard

Annick Jordi und Noëlle Vieillard

Die beiden Schwestern aus Bern führen zusammen das Schmucklabel "Bahina Jewels".

Wie finde ich die perfekte Jeans?

Montag, 17. August 2009

Dass Jeans aus unsere Garderobe nicht mehr wegzudenken sind, ist uns allen klar.


Die Herausforderung beginnt schon beim Einkauf, wenn man sich für eine Form entscheiden muss.


Worauf kommt es an? Woran kann ich mich orientieren?
Wenn man gross und schlank ist, hat man kein Problem sich zu entscheiden. Es ist eher eine Geschmacksache.

Was meine ich damit?

Am aktuellsten sind die sogenannten Boyfriendjeans - Katie Holmes macht es uns vor, genau wie Victoria Beckham.
Aber sieht dieser Look an uns allen genau so gut aus?

Die eine trägt sie mit 10 cm plus Highheels, die andere mit flachen Ballerinas.

Hauptsache, dass man die Jeans unten umgekrempelt hat. Wie die Buben damals. Dies sieht locker und lässig aus.

Als modisches Statement hat es aber keine Bedeutung. Und gerade deshalb ist es modisch.


Meine Freundin Corinna, mit perfektem Körperbau übrigens, findet diesen Non-stil, scheusslich, würde sie nie anziehen.


Sie bevorzugt die schmale, gerade Form mit Ballerinas - also klassisch, elegant. 


Definitiv darf die Boyfriendjeans nicht missbraucht werden übergrosse Problemzonen zu kaschieren...

Schade sagt die eine.
Scheisse! Die andere!


Also entscheide dich, Schatzli!


Euer Clifford


PS: Boyfriend-Jeans gibt's auf StyleMe von Marc O'Polo (Bild) und Kult-Designer Karl Lagerfeld.

Clifford Lilley

Clifford Lilley

Der international tätige Stylist und Buch-Autor ("Der Dresscode" mit Jeroen van Rooijen) beäugt die Star-Outfits an den grossen Events. Für StyleMe analysiert er, was top ist.

Gibt es eigentlich Modemuffel?

Montag, 17. August 2009


Jetzt, wo die neue Saison ins Haus steht oder vielmehr schon in allen virtuellen und reelen Geschäften auf neugierige Kunden wartet, ist die richtige Zeit, sich mit einer ganz besonderen Spezies zu befassen - dem Modemuffel.


Gleich vorweg sei gesagt: Es gibt sie eigentlich nicht.


Hier verhält es sich wie mit dem Atheisten, schon das Bezeugen eines Nichtglaubens ist Zeugnis genug.


Trotz allem, eine interessante Art diese Modemuffel. Provozieren sie doch gleich die Frage, ob man sich der Mode überhaupt entziehen kann.


Sicher, als Ordensmann oder Ordensfrau wäre das möglich, aber auch nur hier bedingt. Sich vor der Mode zu verflüchtigen geht in einer säkularen Welt nicht.


Jedes Kleidungsstück, welches heut zu Tage verkauft wird, ist von einer allgemeinen Modeströmung geprägt. Der Designer, der es entwirft, die Einkäufer die es auswählen, der Verkäufer, der es empfiehlt, alle sind Teil dieser Kette.


Andererseits beschreibt der Modemuffel den Typen, der sich nichts aus Modeströmungen macht und diesen nicht nacheifert. Doch sei er nicht zu verwechseln mit dem Stilmuffel, eine gerade unter Männern beliebte Art.


Wir würden dabei dem Modemuffel unrecht tun, ihn als stillos zu bezeichnen. Stillmuffeligkeit treibt ganz andere Blüten. Denken wir nur an kurzärmelige Hemden. Diese gehören definitiv in die Freizeit und sehen unter dem Veston einfach mager aus.


Der Modemuffel, kann durchaus Stil haben und darauf achten, dass seine Kleidung abgestimmt ist. Es heisst nicht, dass er Mottosocken trägt oder sich Mickey und Mini Mouse auf seinen Krawatten verlustieren müssen.


Muffeligkeit in Bezug auf Kleidung ist besonders in unseren Breiten eine eher männliche Eigenschaft. Irgendwie hat der kontinentaleuropäische Mann das Gefühl, seine Männlichkeit über Stillosigkeit zu definieren. Dabei waren oft gerade Männer prägende Stilikonen.


Denke man nur an Beau Brummel, den Urvater des Dandys. Sein Stil prägte unsere Vorstellung, wie stilbewusste Herrenbekleidung auszusehen habe und was guter Stil per se ist. Oder der deutsche Aussenminister Stresemann, der einem bequemen aber dennoch festlichen Anzug seinen Namen gab. Diese Typen sind ausgestorben.


Meine Damen, nun bitte nicht weinen, es liegt auch in Ihren Händen. Denn Männer sind Affen. Sie äffen alles nach. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und bald ist die Stillosigkeit ausgestorben.


Sebastian Fischenich

Sebastian Fischenich

Der Creative Director bei Bel Epok Zürich/Köln sowie Gast-Professor an der Universtität der Künste Berlin wirft wöchentlich einen theoretischen Blick auf die Mode

Lagerfeld für alle!

Sonntag, 02. August 2009


Es passierte schon wieder, kürzlich auf einer Reise nach London: mein Gepäck kam nicht an.
Nun, so hatte ich wenigstens eine Ausrede, um mir ein oder zwei Outfits zu kaufen (ich brauche dafür immer einen guten Grund)!


Irgendwann landete ich im charmanten Chiswick, in einer Boutique, die das relativ neue Label K by Karl Lagerfeld führt. Und prompt entdeckte ich mein erstes Teil: ein weisses Polo-Shirt mit einem minimalistischen button-down collar. Ich liebe es!


2007 gründete der berührmteste Designer der Welt, Karl Lagerfeld, das innovative und sehr tragbare K Label. Die Kollektion besteht auf interwoven Teilen, für Rockstars und solche, die es im Herzen sind. Es wird damit klar eine jüngere Generation angesprochen, die sich die Must-Haves und Looks de Saison dank angepassten Preisen nun auch leisten können.


Schwarz und weiss dominieren klar, aber auch grau findet statt oder blaue Töne und natürlich Jeans. Sie bilden den Hauptbestandteil der K-Kollektion.


Karl Lagerfeld sagt: „T-Shirt und Jeans bilden die Basis des modernen Look" und dieses klare Statement ist bei seinem neusten Baby deutlich zu sehen.


Man findet alle Basics: Lederjacken, Smokings, Jacken, die an den Stil der Ikone Jackie O erinnern, weisse Blusen, lange T-Shirts, Etui-Kleider, Skinny Jeans, Jeans im angesagten Boyfriend-Cut... und natürlich jede Menge Accessories wie Gürtel, Clutches, Schals, Mützen etc.


Vielleicht hat sich Karl Lagerfeld ja durch den grossen Erfolg seiner H&M-Kollektion im Jahre 2004 inspiriert gefühlt. Klar ist, dass die K-Kollektion ganz klar die Mode-Fans anspricht, die sich seine Pret-a-Porter-Design nie leisten könnten.


Mit der K by Karl Lagerfeld-Kollektion werden seine Kleider, wird sein Name aber noch weiter in die Welt hinausgetragen.


Die Designs sieht man an den trendigsten Orten von London und Paris, in den Clubs in Beirut und in den Bars von Miami.


Mode-Strömungen kommen und gehen, aber die K-Kollektion setzt jetzt schon Zeichen, die ganz klar darauf hindeuten, dass dieses Label hier ist um zu bleiben.


Ich bin sicher, dass auch in der Schweiz die Fangemeinde für das K by Karl Lagerfeld -Label gross sein wird.


Euer Clifford Lilley


PS. Ab sofort ist K by Karl Lagerfeld erhältlich auf StyleMe.ch


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Clifford Lilley

Clifford Lilley

Der international tätige Stylist und Buch-Autor ("Der Dresscode" mit Jeroen van Rooijen) beäugt die Star-Outfits an den grossen Events. Für StyleMe analysiert er, was top ist.


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