Men of the year

Montag, 16. November 2009

Es war wieder einmal an der Zeit, München - die zweitschönste Stadt Deutschlands - zu besuchen. Anlass zum Kurztrip waren die GQ Men Of The Year Awards 2009 im Haus der Kunst an der Prinzregentenstrasse gleich neben dem bekannten Nachtklub P1.

Die Lokalität war wunderschön, auch wenn etwas kühl. Mitten im Geschehen konnte man sich die Ausstellung „SO SORRY" des bedeutensten chinesischen Künstlers der Gegenwart, AI WEIWEI der übrigens den Men Of The Year-Award für seine Kunst erhalten hat...

Wie immer habe ich mich kurz vor Abreise, genauer gesagt während dem Packen gefragt, was ich denn nun am besten anziehen sollte. Und wie immer habe ich mich für das "Kleine Schwarze" entschieden. Da aber Tag des Mannes war, und ich doch auch meinen Mann entzücken wollte, habe ich mich für das knappe, kurze und enge "Kleine Schwarze" entschieden. Mit hohen, offenen Schuhen und knall roten Chanel-Lippen.

Gleich als erstes begegnete mir auf dem Red Carpet ein schick angezogener Schweizer mit seiner hübschen Frau, die sich für das lange Grüne mit Prinzessinnen-Frisur entschieden hat: Mladen und Despina Petric. (Gleich rechts neben an, sind meine Beinchen und die tolles Sneakers meines Mannes zu erkennen!!) Ein süßes Pärchen die beiden... BILD

Gerald Butler, Sir Bob Geldof, Tom Ford, Jan Delay, Til Schweiger und viele mehr - alle waren sie da. Die beste Rede des Abends hielt definitiv die Deutsche Moderatorin Nora Tschirner über ihren Arbeitskollegen und guten Freund Til Schweiger. Lang, lustig und rührend. Die schlechteste von allen Reden war die der französischen Vogue Chefin Caroline Roitfeld. Ich weiß nicht WAS für Drogen die Dame konsumiert, egal was es ist, sie muss dringend damit aufhören. Die lustigste aller Reden war die des Dr. med. Eckart von Hirschhausen, der den Award Mann des Jahres in Literatur erhalten hat. Eine stand up comedy-Einlage zu seinem Buch „GLÜCK kommt selten allein. Eine absolut lustige, herzliche und empfehlenswerte Lektüre. Ich verspreche euch, der Doktor macht euch Happy! Auch bei Jan Delay, der den Award für „Style" erhalten hat, und als Abschluss seiner Rede sagte „Ich finds geil, dass ihr den Style-Award einem bekifften Typen wie mir verleiht! Vielen Dank, ihr seid cool!", musste ich herzlich lachen.

Nach der Gala und Show ging es gleich weiter an die Afterparty wo sich die Frauen um Gerald Butler rissen, Jan Delay gemütlich in der Ecke Zigaretten rauchte (beim Notausgang), Til Schweiger sich wieder einmal in Luft aufgelöst hat (bestimmt nicht alleine) und Sir Bob Geldof über die tragische und ignorante Welt jammerte. Komisch finde ich es, dass die super exklusive VIP-Sektion immer so klein ist, an so einem großen Event, mit so vielen großen Stars... Der Raum war zwar schick, die Häppchen sehr gut, jedoch die Stimmung etwas komisch, denn es war verdammt eng. So eng, dass ich nach kurzer Zeit ziemlich genervt am Arm meines Mannes zupfte und ihn mit Hundeaugen gefragt habe „wann gehen wir denn nach hause? Während wir auf unsere Jacken warten mussten, hat uns ein ziemlich (aber RICHTIG) betrunkener Alexander zu Schaumburg-Lippe zum lachen gebracht, weil er es so toll fand, den Sportler (mein Mann ist DJ), der den Award im Bereich Sport erhalten hat, am Ausgang zu treffen. Dazu gab es noch einen Handkuss inklusive Knicks in die Knie und einen tollen Goodie Bag gegeben. Und einen sportlich fitten Mann, mit dem ich nun auch noch nach Hause durfte... Ich mag den Tag des Mannes!


Eure Racha


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Racha Fajjari

Racha Fajjari

Als Model und Networkerin tanzt sie auf internationalem Parkett an vorderster Front mit. Für StyleMe berichtet sie über Fashion und VIP's all over the world.

Wir sind eins!

Sonntag, 15. November 2009

Wenn ein Baby das erste Mal mit grossen Kulleraugen vor einem Kuchen sitzt mit einer brennenden Kerze drauf, dann blicken die Eltern gerührt auf das letzte Jahr zurück.


Was hat Baby alles erlebt in diesen ersten 12 Monaten?


Nach der Geburt (schön, aber mit grossem Aufwand verbunden) das erste Lächeln, die ersten Drehungen, das erste Krabbeln, grosses Geschrei, Glücksmomente, die ersten Schritte.


Und - HUI - plötzlich war das Jahr vorbei!


Nun sitzen wir also mit ganz vielen lieben Freunden vor dieser tollen Schoko-Torte und sind happy, die ersten 12 Monate GEMEINSAM gemeistert zu haben.


DANKE! An alle StyleMe-Kundinnen, die uns in diesem Startjahr begleitet und unterstützt und Feedback gegeben haben.


Weiter so! Wir haben für alle konstruktiven Veränderungstipps ein offenes Ohr: contact@styleme.ch.


Als "Schokotorte" servieren wir Ihnen in dieser Jubiläums-Woche einen 10%-Rabatt (vom 16.-22. 11. 09 - ausgenommen sind SALE-ARTIKEL) und dazu gibt es noch ein Geschenk-Paket von Clinique (solange Vorrat).


Viel Spass beim Mitfeiern! Und auf viele weitere gemeinsame Lebensjahre.


Ihre Anna Maier


(Foto: Christian Dietrich für TVSTAR)

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Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

What men want

Sonntag, 15. November 2009

Erst kürzlich flanierte ich mit meiner Mutter durch das Stadtzentrum von Barcelona, wohl eine der schönsten und aktivsten Städte der Welt. Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Die vielfältige, historische Architektur, diese Mischung von Tradition und Modernität, das Zusammenspiel von Kultur, Stil und Harmonie, faszinierten sie von Beginn an, so wie wohl die meisten erstmaligen Besucher der Hauptstadt Kataloniens.

Als wir uns der Plaça de Catalunya näherten und dabei an einem grossen Einkaufshaus vorbei kamen, standen davor eine handvoll junger Mädchen, die durch ihre Kleidung sehr auffielen.


Meine Mutter stupste mich an und meinte leicht irritiert, dass diese Mädels doch einen sehr extravaganten Kleidungsstil tragen würden. Ich erwiderte, (vermeintlich) allwissend und leicht mütterlich: „Ach Mami, du häsch ja kei Ahnig!" Es sei doch allgemein bekannt, dass sich die Barcelonesen sehr freaky und hippie anziehen würden und dies zum Stadtbild gehört, wie die eigenwilligen Glockentürme der weltberühmten Kathedrale Sagrada Familia.


Doch innerlich staunte auch ich schon sehr über die zerrissenen Netzstrümpfe und Hotpants. Auch die Frisuren waren eine Sehenswürdigkeit für sich. In alle Himmelsrichtungen standen die Haare und sahen eher wie vom katalanischen Architekten Antoni Gaudí gestaltete Waschmops aus.


Plötzlich wurde mir aber klar: Es war Halloween! Das musste es sein, denn anders konnte ich mir diesen Modeausrutscher nicht erklären. Doch die Wahrheit überfiel mich im selben Moment wie ein Hammer. Innert Minuten standen Hunderte von kreischenden jungen Señoritas vor dem Kaufhauseingang . Es war keine Halloween Verkleidung, und auch kein Treffen der Bettelkinder von Barcelona - Nein! Es war der Verkaufsstart für Konzerttickets der deutschen Teenie-Pop-Gruppe TOKIO HOTEL!!


Dass die Bubies Bill Kaulitz und Co. auf Mädchen stehen (falls die wirklich auf Mädchen stehen...?), die aussehen wie sie selbst, ist ja noch irgendwie nachvollziehbar. Doch was ist mit den richtigen Kerlen? Zum Beispiel den schicken Züri-Machos bei uns zu Hause? Auf welchen Style fahren denn die im Winter bei uns Frauen ab?


Ich machte mich an die Säcke - äch, auf die Socken, und fragte mich bei einigen besonders exemplarisch virgilen Vertretern des „starken Geschlechts" um. Resultat: Unisono und ohne Wenn und Aber kam eine klare, direkte Antwort zurück:


„Es muss dem männlichen ästhetischen Wohlempfinden entsprechen. Im Moment - und immer wieder zu dieser Jahreszeit - ist es die Kombination von Stiefel und Rock. Nur Stiefel oder nur Rock alleine sind es nicht. Sondern Stiefel, mit langem Schaft, ohne Firlefanz, und dann, mit träumerischem Zwischenspiel, darüber: der Rock. Eine Handbreit über den Knien. Eleganz pur!"


Also Girls, falls Ihr noch alte Ugg Boots habt, bitte an eine Wohltätigkeitsorganisation weitergeben. Die Overknees, die Ihr an 1.80m Top Models gesehen habt, würde ich auch dem „Verein Gestiefelter Kater" verschenken. Nicht alle Katzen können solche „Beinlederröhren" tragen. Und überhaupt, diese kommen bei den meisten Männern so oder so ganz und gar nicht gut an.


Und zu Euch Jungs, Euch tun wir den Gefallen und streifen uns die Stiefelchen über unsere Wädelchen, denn:


„These boots are made for walking, and that's just what they'll do, one of these days these boots are gonna walk all over you." - „Are you ready boots? Start walkin'!"


Danke Nancy Sinatra, du sprichst mir aus der Seele.


Kleid: Amanda schwarz, K by Karl Lagerfeld, CHF 300.00
http://www.styleme.ch/product/karl-lagerfeld-kleid-amanda-schwarz/


Boots: Verve Reddish Brown, Vic Matié, CHF 525.00
http://www.styleme.ch/product/vic-matie-stiefel-verve-reddish-brown/


 


Kategorien: Jessica Mor
Jessica Mor

Jessica Mor

unterstützt mit ihrem Newsletter jesselespool.com alle, die eine Wohnung in und um Zürich suchen oder los werden möchten. Für StyleMe schreibt sie über modische Begehrlichkeiten.


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