Herbst Déjà-vu

Dienstag, 30. August 2011

Ist Ihre Sommergarderobe schon komplett?


Freuen Sie sich auf die kommenden Herbstkollektionen?


Dann geht es Ihnen wie mir.


Ich bin ein Sommerkind. Aber Fashion-technisch gibt es für mich keine schönere Zeit als den Herbst. Satte Farben, Lagenlook, Grobstrick. Keine andere Saison erwarte ich mit solcher Vorfreude. Und es scheint, ich sei nicht die Einzige. Denn die Hochglanzmagazine präsentieren seit einigen Wochen schon, was nächste Saison angesagt ist.


Ein Trend scheint das Zeitreisen zu sein. Von den 30er bis in die 90er ist alles erlaubt. Fransen, Nerzstollen, Schlapphut und Minimalismus. Machen Sie auch eine kleine Zeitreise ... in Ihren Schrank. Mal sehen, was sich finden lässt. Wichtig ist nur, dass Sie einem Jahrzehnt treu bleiben. Wer noch Look-Beispiele benötigt, leiht sich alte Filme aus oder liest ein Buch wie "The Great Gatsby".


Vor allem wird es wohl ein bunter Herbst/Winter. Die Designer hielten sich nicht zurück und machten für ihre Kreationen nicht nur von den klassischen Erd- und Beerentönen Gebrauch sondern setzten leuchtende Akzente in Blau, kombinierten Lachsrosa mit Tanngrün und kleideten ihre Models in Gold.


Ein Trend, der es mir besonders angetan hat, ist das Ikatmuster. Eine uralte Webtechnik, welche wir von indianischen Decken kennen. Besonders bei Proenza Schouler wurde dieses Strick und Knüpfprinzip kunstvoll eingesetzt. Eine reichlich verzierte Karotten-Hose kombiniert man am besten mit einem schwarzen Blazer. Wer einen bunten Cardigan bevorzugt, trägt diesen zum klassischen weissen Top, Bluejeans und Biker Boots.


Wem es für das Zusammenstellen von Herbst-Looks noch zu früh und heiss ist, kann sich die Herbst Trends dennoch schon nach Hause holen. Bedecken Sie zum Beispiel Ihre Balkon-Lounge mit einer Decke im Ikatmuster. Sieht hübsch aus, sorgt für exotische Stimmung und falls die Temperaturen abends doch etwas sinken, müssen Sie nicht frieren.


Unter "Neueste Artikel" finden Sie laufend die Key Pieces für den Herbst.

Kategorien: Ramona Perchia, Trends
Ramona Perchia

Ramona Perchia

Die ehemalige StyleMe-Praktikantin lebt ihre Leidenschaft für Mode durch und durch. Mit wachen Augen beobachtet sie die Trends in den internationalen Fashion-Magazinen wie auch auf den Schweizer Strassen. Ihr Blog dreht sich rund um ihre erforschten Styling-Tipps und -Tricks.

Das muss mit in die Sommerferien

Mittwoch, 27. Juli 2011

Das schönste am Sommer sind die Kleider. Finden Sie nicht auch? Ruckzuck übergezogen und man ist fertig angezogen. Gerade bei sehr heissen Temperaturen das ideale Kleidungsstück. Und dann noch so individuell kombinierbar. Kommt noch ein Hut dazu oder doch lieber ein dünner Gurt um die Taille? Oder viel Schmuck, wie zum Beispiel dicke Holzarmreifen oder lange Ketten um den Hals? Kleider sind echte Multitalente.


Super zu Sommerkleidern macht sich auch immer die Jeansjacke. Frech, hip und bequem! Wer es klassischer mag, greift zur Strickjacke. So frieren Sie nicht, wenn nachts am Strand eine leichte Meeresbrise aufkommt. Wer sich getraut, kombiniert zum Beispiel ein Maxikleid "Aphrodite mud" von Filippa K. zum sommerlichen Blazer. Achtung: diese Kombi sollten aber nur grosse Frauen tragen. Denn so sehr wir Maxikleider lieben, kleine Frauen werden von diesen Modellen leider in den Boden gedrückt.


Für kleinere Damen eignen sich zum Beispiel Kleider, wie das Kleid "Münze" von Patrizia Pepe. Der schöne Ausschnitt lenkt die Blicke weg von der Grösse hin zu einem schönen Schlüsselbein. Zudem ist das Kleid hoch tailliert und streckt so optisch. Tagsüber mit offenen Sandalen und viel Schmuck und abends zu Keilabsatzschuhen und Clutch. Ein Kleid - tausend Looks.


Mehr Ueberzeugung braucht es wohl nicht! Kleider sind in dieser Saison unsere Lieblinge und je nach Kombination immer und überall einsetzbar. Wir haben für Sie schon ein paar Beispiele zusammengestellt. Viel Spass beim Tragen!

Kategorien: Ramona Perchia, Trends
Ramona Perchia

Ramona Perchia

Die ehemalige StyleMe-Praktikantin lebt ihre Leidenschaft für Mode durch und durch. Mit wachen Augen beobachtet sie die Trends in den internationalen Fashion-Magazinen wie auch auf den Schweizer Strassen. Ihr Blog dreht sich rund um ihre erforschten Styling-Tipps und -Tricks.

Der schicke Mann und seine Frauenkleider

Donnerstag, 13. Januar 2011

Steffen Schraut. Herr des guten Geschmacks.


Sein Lieblingsstoff ist Schokolade. Seine Kleider aber sind besser als diese.


Schreibe ich hier gerade einen Werbetext?


Fakt ist: Steffen Schraut imponiert mir.


Er ist einer dieser Menschen, die nicht stromlinienförmig durch's Leben gehen, die Dinge tun, worüber andere den Kopf schütteln und am Schluss eben doch Recht kriegen.


Aber von vorne:


Steffen Schraut ist Banker. "Du sollst etwas richtiges lernen", haben auch ihm besorgte Eltern mitgegeben, er gehorchte. Um schon bald zu merken, dass sie ihn nicht befriedigte, diese Welt aus Schein und Scheinen.




Steffen Schraut können wir Frauen nicht haben, wir können ihn aber tragen.


Er wollte Bügelsex (Lena, das erkläre ich dir ein andermal).


Bügelsex nennt er Kleider, die das Begehren der Frau schon wecken, wenn sie einfach an einem Bügel hängen.


 



Beyoncé verliebte sich, Liz Hurley und eine ganze Reihe von deutschen Fernsehstars.


Weiblichen, versteht sich.


Steffen Schraut zeichnet Frauenkleider.


Warum?


"Frauenkleider lassen mir in meiner Kreativität unendliche Möglichkeiten. Ich kann spielen mit Materialien, Formen, kleinen Details."


Die kleinen Details, die Frauen so glücklich machen und Männer so selten verstehen.


Hier eine Masche, dort Pailetten und erst der Stoff! Ganz klar: hier wird man eingelullt.


Versteht er uns wirklich?


In der nächsten Saison geht nichts ohne...?


"Schleifentops aus Seide, handschuhweiche Hotpants und Blusen, Röcke oder Kleider mit schwarz-créme farbenen Tupfen."


Oh ja, er versteht.



Carla Bruni und Madonna sind seine Stilikonen


Und wie modisch ist die Schweizer Frau?


"Sie kleidet sich stilvoll und trendbewusst. Eine wichtige Rolle spielt ein gewisses Understatement, dies ist auch nach meinem Geschmack. Daher von mir ganz klar ein grosses Kompliment! Tip Top!"


Sagt's, als würde er in der Jury einer Castingshow sitzen. Und genauso hat man eine gewisse Freude an diesem Kompliment.


 


Am Küchentisch entstanden seine ersten Shirts, mittlerweilen gehört er zur oberen Liga der deutschen Designer. 2001 war seine "Geburt" (wie deine, Lena). Und man mag ihm ein langes Leben wünschen. Denn er hilft, unseres ein bisschen schöner zu machen.


 


 


PS: Es wurde eben doch ein Werbetext. Aber dieser Designer ist einfach gut. Punkt.


PS.2: Bilder seiner Kollektion unter dem Label "STEFFEN SCHRAUT" - jetzt erhältlich auf StyleMe.ch.

Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

C'est tout!

Mittwoch, 21. April 2010

Sie lernten sich bei MTV kennen. Da war SIE Head of Style und ER Director Marketing. Katja und Michael Will, privat und beruflich Partner, die sich wunderbar ergänzen.


 


Vor zwei Jahren erst gründeten sie das Berliner Label "C'est tout" mit einer Kollektion, unbeschwert und leicht, tragbar zu jeder Zeit. Die weich fallenden Seiden- und Jersey-Kleider wurden von der Modeszene mit Begeisterung aufgenommen.


 


Der Name ist Programm. Alles, was eine Frau zum richtigen Look braucht, ist das passende Kleid - c'est tout!


 

Kategorien: Trends
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Warum gibt es eigentlich Schulterpolster?

Montag, 12. Oktober 2009

Heute gibt es in der Schönheitschirurgie viele Möglichkeiten seinen Körper zu perfektionieren. Doch einige wenige Körperregionen lassen bestimmte chirurgische Eingriffe nur unter erschwerten Bedingungen zu - die Schultern. Hier helfen uns nur Sport oder Mode.


Letztere lässt sich am besten an ihren Formen ablesen. Mal sind die Schultern schmal, breit, hochstehend, hängend, rund, oder eckig, alles Attribute, die uns aus den letzten beiden Jahrzehnten bekannt sind. Keine Frage die 80er Jahre haben uns exzessiv gezeigt, was im Schulterwachstum möglich ist. Die absolute Ikone hierfür ist und bleibt das Cover der Grace Jones LP, Nightclubbing. Das Bild ist grossartig - keine Frage, es hat eine ganze Modeepoche geprägt.


Das Bedürfnis nach breiten Schultern ist dennoch kein neues Phänomen der Modegeschichte und seit Anbeginn der Mode bekannt. Als Renaissancefürst besaß Heinrich VIII. von England breite Schultern und hatte diese sicher nötig, um seine sechs Ehen zu schultern. Dennoch heisst es nicht, dass Frauen nicht gepolstert waren.


Heinrichs Tochter, Elisabeth war bekannt für ihre grossen und wattierten Keulenärmel, die ihr ein mächtiges Aussehen verliehen. Darauf Rückschlüsse zu ziehen, ob sie mehr Mann oder Frau war, lasse ich dahin gestellt. Selbstredend sind und waren breite Schultern immer ein Männlichkeitssymbol, aber eigenartiger Weise wurden die Damenschulterm besonders im Hochbiedermeier, durch ein horizontales bis zu den Schultern reichendes Dekolleté und überdimensionale Puffärmel stark betont.


Doch genug der Biederkeit, denn jedes Polster ist und bleibt was es ist, eine Rüstung. Es wird dazu benutzt, um Volumen zu erzeugen, indem am Körper eine übernatürliche, neue Silhouette erzeugt wird. Sie steht für Schutz und Stärke. Trotz aller Rüstung und Abwehr, kommen Schulterpolster auf, wenn Selbstsicherheit gefragt ist. In den 80er Jahren waren sie Ausdruck eines positiven und selbstbewussten Lebensgefühls und schafften es sogar teilweise bis in die T-Shirts. Doch das ist an sich absurd. Das T-Shirt ist neben der Jeans eines der wenigen, selbstverständlichen Kleidungsstücke und brauch keinerlei Verstärkung.


Wir können wieder gespannt sein, wie weit es die Schulterpolster diesmal schaffen.

Leihen wir sie uns aus den 80er Jahren, dann ist es ein gutes Zeichen. Es würde heissen, ‚es geht wieder aufwärts' , egal wie, mit oder ohne Schutz.


 

Sebastian Fischenich

Sebastian Fischenich

Der Creative Director bei Bel Epok Zürich/Köln sowie Gast-Professor an der Universtität der Künste Berlin wirft wöchentlich einen theoretischen Blick auf die Mode

Die goldenen Regeln der Saison

Freitag, 02. Oktober 2009

Die goldene Regel für diese Saison:


ALLE heissen Looks in diesem Herbst/Winter sind auf einem Lederteil aufgebaut. Jupes, Shirts, Kleider oder Shorts - wenn sie aus Leder ist, dann sind sie "in".


Je weicher, desto besser . Spontan fallen mir die butterweichen Prada-Mäntel oder die Bleistiftröcke von Michael Kors und Yves St. Laurent ein.


Angelehnt an die 80ger-Lederlooks kombiniert man heute sinnliche Seide und grobmaschige Strickware, Filzhüte und gestrickte Schals.


Und wenn wir schon gerade dabei sind: Die gute alte Biker-Jacke hat nichts von Ihrer Faszination verloren und ist diese Saison das ledrige „Must Have". Die Jeans darf natürlich nicht im hintersten Schrankfach stecken. Die gehört hier einfach dazu. Let it rock!


Was in dieser Saison auch ganz gross rauskommt bei den grossen Fashion-Labels: Der etwas zu gross geschnittene klassische Kaschmirmantel.


Wir sprechen dabei über zeitlosen Luxus:
Grace Kelly wusste das und Tommy Hilfiger ist zB einer der aktuellen Designer, der uns mit ihrem Look total gefangen hält. Seine Herbst-Winter-Kollektion enthält einige überragende Beispiele dieses wirklich zeitlosen Klassikers.


Es IST die beste Investition, die Sie diese Saison machen können!


Die neuen Hosen: Mit hohem Bund und Bundfalte - damit haben wir definitiv einen neuen Look, den wir eigentlich vor mindestens 20 Jahren beerdigt haben.


Ich weiss, bei einigen löst es gewissen Widerstand aus, etwas neues zu kaufen, das aussieht wie ein alter „Hut" wie die Bundfaltenhose. But let's face ist: what comes around, goes around.


Der Vorteil dieses Schnitts:
Er macht Ihre Beine länger als je zuvor! Und was mag eine Frau lieber...?

Kategorien: Clifford Lilley, Trends
Clifford Lilley

Clifford Lilley

Der international tätige Stylist und Buch-Autor ("Der Dresscode" mit Jeroen van Rooijen) beäugt die Star-Outfits an den grossen Events. Für StyleMe analysiert er, was top ist.

Bahina Jewels' neue Schmuckstücke

Dienstag, 25. August 2009

Die neue Kollektion ist da!


Mit Diamanten, edlen Steinen und 18-Karat-Gold.


Für diese Herbst-/Winterkollektion liessen wir uns von der exotischen Natur, den bunten Märkten, den farbigen Saris und den einmalig schönen Morgenstimmungen Jaipurs inspirieren.


Die in warmen Rot- und Erdtönen gehaltenen Edelsteine unserer Schmuckstücke reflektieren diese unvergesslichen Emotionen und strahlen diese atemberaubenden Momente aus.

Weitere wichtige Elemente sind auch diese Saison wieder die handgemachten Kamees aus venezianischem Glas sowie die erstmals verwendete rote Koralle aus Italien.


In Kombination mit den handgeschliffenen Edelsteinen aus aller Welt in den vielfältigsten Formen und Schliffen, sind viele neue Kostbarkeiten entstanden, die sowohl einzeln, als auch wild gemixt mit anderen Schmuckstücken getragen werden können. Die Trägerin von bahina jewels ist die Erfinderin ihres individuellen Stils.

Die neuen Schmuckstücke mit ihren Blumenmotiven und bunten Edelsteinen sollen Ihnen den Sommer so lange wie möglich verlängern, damit auch jeder noch so graue Herbst- und Wintertag mit Sonne und Lebensfreude durchstrahlt wird.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Tragen unserer Preziosen!


 

Annick Jordi und Noëlle Vieillard

Annick Jordi und Noëlle Vieillard

Die beiden Schwestern aus Bern führen zusammen das Schmucklabel "Bahina Jewels".

Racha feiert auf Ibiza

Montag, 22. Juni 2009

Letzte Woche war ich auf der balearischen Insel Ibiza in den Ferien, wo zur Opening Woche der großen Clubs richtig was los war!


Musik, Fashion und Feiern wird da ganz groß geschrieben! Am Sonntag war das bekannte Space (www.space-ibiza.es) Opening, Kapazität für 18'000 Clubgänger, den weltbesten DJ's und Öffnungszeiten von 12 Uhr Mittags bis 07 Uhr Morgens.


Mein Freund Tom Novy hat an dieser riesen Sause gespielt, daher war auch meinerseits Durchhaltevermögen gefragt. Ich habe mich outfittechnisch für ein farbenfrohes Top von URBAN OUTFITTERS (www.urbanoutfitters.com), eine knallenge Denim-Jeans und wahnsinnig tolle Cowboy-Boots von VIC MATIÉ (StyleMe) und eine Sonnenbrille, damit ich gegen Feierabend (Tom spielte von 4-6 Uhr morgens) keinen Kulturschock erleide!


Nebst tollen Parties hat die Insel auch kulinarisch ganz schön tolles zu bieten. Mein absoluter Favorit ist das Restaurant "Casa Colonial" (unbedingt Solomillo de Diavolo bestellen!). Dann kann man an Stränden wie ''Blue Marlin'' oder ''Coco Beach'' frische Fische essen, chillige House-Musik hören und nicht zu vergessen TOLLE Desserts schlemmen.


Die Mode auf der Insel kann ich nicht wirklich einordnen. Am Stand gilt: ''Weniger ist mehr'', nachts im Club: ''Je enger desto besser'' und sonst viel Leinen, lange Röcke, Flip Flops und Strohhüte. Mir ist aufgefallen, dass Neonfarben wieder voll am kommen sind aber bitte, WEM steht schon Neon?!


Total absurd sind auch die Preise von Cathy Guettas (die Frau vom französischen Superstar-DJ David Guetta) Merchandising ihres Partylabels ''Fuck me I'm Famous''. Wer zahlt schon EURO 50 für eine solch beschränkte und ziemlich dumme Aussage unter dem Ausschnitt?!?


Ibiza ist halt Ibiza - manchmal etwas durchgeknallt, aber einfach der hippste place to be.


Diesen Trip kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, rein in die Flip Flops, Air Berlin last Minute und ab auf die Insel!!


Von jetzt an werde ich euch zu jedem Blog einen kleinen Steckbrief schreiben:


 


 


Destination: IBIZA (Spanien)
Grund: Opening Woche
Begleitung: 14 Schweizer Freunde und mein Liebster
Film: Birdcage
Marke: MANOUSH (StyleMe)
Bikini: Agent Provocateur
Parfum: Ralph Lauren - Blue
Schuhe: LANNAI-Sandalen von By Malene Birger (StyleMe), Rupert Sanderson Peep Toes (Lovers Lane) & Vic Matié Cowboy Boots CARAVAGGI BEIGE (StyleMe)
Haarprodukte: Klorane (Soleil)
Hautprodukte: Avene
Gadgets: iPod & Blackberry
No Go: Facebook auf Blackberry installieren!
Restaurant: Casa Colonial & Coco Beach
Beste Party: Privatparty in unserer gemieteten Villa ohne Nachbarn (DJs: Tom Novy, Fucking Stupid Idiots & Reto
Ardour)
Motto: SIESTA und FIESTA


Fazit: Let´s do it again :-)

Kategorien: Racha Fajjari, Trends
Racha Fajjari

Racha Fajjari

Als Model und Networkerin tanzt sie auf internationalem Parkett an vorderster Front mit. Für StyleMe berichtet sie über Fashion und VIP's all over the world.

StyleMe auf Brad Pitts Spuren

Donnerstag, 18. Juni 2009

Brad Pitt war da! Und er hat sich mal schnell ein Bild gekauft für eine Million Schweizer Franken. Die Pinselstriche des Deutschen Malers Neo Rauch haben ihn zu diesem Spontankauf verführt.


Das ist wohl vergleichbar damit, wie wenn wir bei H&M kurz reinmarschieren, um uns ein weisses T-Shirt zu kaufen.


Brad Pitt leistete sich also quasi ein neues Shirt und ich wollte wissen, was die weltweit wichtigste Kunstmesse wohl ausstrahlt, dass man hier in einen solchen Kaufrausch geraten kann (bei nötigem Kleingeld, versteht sich)?


So zog ich letzten Samstag los Richtung Art Basel, ohne Geld aber mit Freundin Sabine.


Die Aura Pitt's war längst verflogen. Das stellten wir sofort fest, als wir vor der Messehalle standen. Wir warteten mit einer Horde von Kunstinteressierten um Viertel vor elf vor der Absperrung. Drängeln und Stossen wie bei einem Pop-Konzert.


Kunst ist in!


Die Schweizer Pünktlichkeit - Hallelujah! Punkt elf Uhr gingen die Tore auf und die Masse setzte sich in Bewegung. Einmal drin, konnte man auch wieder atmen. Nur Brad Pitt's Duft war definitiv nicht mehr auszumachen.


Aber Brad war schnell vergessen über all den Kunstwerken, verständlich (ahhh!) und weniger verständlich (hmmm...) und überhaupt nicht verständlich (hä?), an denen man sich satt sehen konnte.


Highlights:


Schräg: Video mit zwei unförmigen nackten Puppen, die einen Monster-Hund gebären. Da wir einen Lachkrampf kriegten, hab ich mir den Namen des Künstlers leider nicht merken können.


Ergreifend: The Starving of Sudan by Xu Zhen. Eine Neuinszenierung der tragischen Situation, die das Foto von Kevin Carter zeigt, mit dem er 1994 einen Pulitzer-Preis gewann. Ein sudanesisches Baby wälzt sich am Boden, dahinter wartet ein Geier. Beim Schwenk der Kamera sieht man, wie Dutzende Fotografen diese inszenierte Szenerie ablichten. Kurz nach der Verleihung des Preises beging Kevin Carter Selbstmord.


Faszinierend: Die Video-Installation über drei Flatscreens - bis ins letzte Detail perfekt inszeniert.


Schwindel erregend: Das Sonnenbrillen-Haus. Man steht drin, wird von hunderten Sonnenbrillen begafft, die hin- und her schwenken. Irgendwann schwankt einfach alles und man kann nur noch schnellstmöglich raustorkeln.


Ungewollt komisch: Als Galleristen zwischen Ihren Kunstwerken speisten und das Publikum stehen blieb und zuschaute, obwohl der Lunch-Break definitiv KEINE Kunst war...


Sie ist bereits Geschichte, die 40. Ausgabe der Art Basel. Und wir waren dabei. So wie 61'000 Künstler, Kuratoren, Sammler und Kunstinteressierte und Brad Pitts und Co. Aber die Kunst war auch ohne die VIP-Installation richtig spannend.


Fussnote: Zum Glück trug ich bequeme Schuhe (sehr viele Ladies kamen mit Keilabsätzen! Art-Trend! Und sensationnell bequem) und eine praktische Beutel-Tasche (die ich NICHT abgeben musste, da sie genug schmal war).


Kleider Anna Maier:


Kurzarm-Body weiss von Sonja Kiefer
http://styleme.ch/product/sonja-kiefer-body-kurzarm-weiss/
Tasche Cezanne taupe (Wildleder) von Vic Matié
http://styleme.ch/product/vic-matie-tasche-cezanne-taupe/
Sandale Renoir/Gauguin beige (Wildleder) von Vic Matié
http://styleme.ch/product/vic-matie-sandale-renoir-gauguin-beige/



PS: Die Installation links fand ich besonders gelungen. Und hätte sie mir beinahe unter den Nagel gerissen...


...bis die Serviertochter alles unwirsch abräumte.


Foto Brad Pitt: Stefan Bohrer, Blick
Fotos Anna Maier: privat

Kategorien: Anna Maier, Trends
Anna Maier

Anna Maier

Anna Maier war Gründerin von StyleMe.

Highheels ahoi

Donnerstag, 18. Juni 2009

Ich glaube, auch die passionierteste Ballerina - oder Sneaker -trägerin kommt jetzt einfach nicht mehr daran vorbei, wenigstens ein Paar Stöckelschuhe im Schrank zu haben und sie gegebenenfalls auch zu tragen.


Die Farbe Nude ist das must-have der Saison, weil diese Farbe absolut kompatibel ist - sie passt einfach zu allem. Alle Designer, wie zum Beispiel Jimmy Choo, Prada, Christian Louboutin haben nude Pumps in ihrem Sortiment. (Hit-Schuh bei StyleMe: Lackpumps Matisse sand by Vic Matié!)


Klassisches Schwarz im Sommer sollte als Peep-Toe getragen werden, sonnst wirkt der Schuh zu schwer, nicht elegant.


Sandalen mit Riemchen, Schleifen (Marc Jacobs) und ornamentalen Verziehrungen (Louis Vuitton) finden sich in fast allen Kollektionen und in den verrücktesten Farben. 7 cm Höhe sollten die Absätze mindestens haben. Eine kleine Platteausohle hilft beim Schummeln! Und erleichtert das Gehen.


Aber Achtung, absolut gepflegte Beine und Füsse sind eine Selbstverständlichkeit, damit der kleine Aufritt ganz GROSS wird.


 

Kategorien: Clifford Lilley, Trends
Clifford Lilley

Clifford Lilley

Der international tätige Stylist und Buch-Autor ("Der Dresscode" mit Jeroen van Rooijen) beäugt die Star-Outfits an den grossen Events. Für StyleMe analysiert er, was top ist.


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